Deeskalation: Selbstschutz

Die eintägige Veranstaltung richtet sich an Beschäftigte, die bereits an einem Seminar „Deeskalationsstrategien: Grundseminar“ teilgenommen haben.

Das Seminar wird von männlichen Trainern durchgeführt, die in der Anzahl auf die Gruppengröße abgestimmt sind.

In diesem Workshop werden zum einen die seit dem Grundseminar gemachten Erfahrungen reflektiert und gegebenenfalls alternative Strategien aufgezeigt. Zum anderen wird in diesem Folgetraining eine Selbstschutztechnik trainiert, die dann zum Einsatz kommt, wenn es trotz präventiver Vorgehensweise zu körperlichen Übergriffen kommt.

Das Konzept der Veranstaltung zielt darauf ab, natürliche, leicht nachvollziehbare und für „jeder-Mann“ und „jede Frau“ anwendbare Handlungen zum Selbstschutz zu nutzen. Diese natürlichen Bewegungen werden bewusst gemacht und jederzeit abrufbar im Erinnerungszentrum abgelegt. Die erlangte Handlungskompetenz wird durch das Vorausdenken und Durchdenken von möglichen Gefahrensituationen gefestigt und ausgebaut. Besonders wichtig ist hierbei, dass man alle seine Selbstschutz-Handlungen im Extremfall (nach einem Angriff) auch verantworten kann.

Eine Kombination mit Deeskalation: Ein Praxistag hat sich bewährt.

 

Erfahrungen aus der Praxis

Eine Gruppe, die dieses Training durchlaufen hatte, folgte ein halbes Jahr nach dem Kurs einer Einladung zu einer „Qualitätskontrolle“. Die Teilnehmer wurden ohne erneute Auffrischung in Angriffssituationen geschickt, in denen sie sich körperlich wehren mussten.

Für die „Opfer“ und auch die Angreifer kam es zu einem beeindruckenden Ergebnis! Das vor sechs Monaten Erlernte war abrufbar vorhanden und wurde ohne zu zögern umgesetzt.